Samstag, 6. Dezember 2008

grummelbrummelmurrmurrmurr

FrauKatz,

Ihr Verkaufsfahrer besucht Sie am:
Samstag,
6. Dezember 2008
zwischen 8 und 10 Uhr


Freitag, 5. Dezember 2008

Aha

Kennen Sie Philipp von Zesen?

Philipp von Zesen, auch: Filip Cösius oder Caesius, Pseudonym: Ritterhold von Blauen (* 8. Oktober 1619 in Priorau bei Dessau, † 13. November 1689 in Hamburg) war ein deutscher Dichter und Schriftsteller und gilt als erster deutscher Berufsschriftsteller.


Aha, sagen Sie nun, das ist ja alles recht interessant, nur, daß es das dann doch nicht ist. Also, interessant. Warum erzählen Sie mir das?

Jaha, antworte ich darauf, weil meine Tante Lieschen im Verein zum Erhalt der deutschen Sprache ist.

Soso, wundern Sie sich, das ist ja auch sehr uninteressant, aber was hat Ihre Tante Lieschen denn mit Philipp von Zesen zu tun?

Ganz einfach, antworte ich triumphierend, beide wollen unbedingt deutsche Alternativwörter für die sich heimtückisch in die deutsche Sprache eingeschlichen habenden Fremdwörter etablieren!

Ach, ja, da guck einer an, sagen Sie nun, das ist ja höchst ... langweilig.

Jaja, wiegle ich ab, aber warten Sie erst einmal bis sie die Wörter hören, die Philipp von Zesen ersetzen wollte! Und mit welchen Wörtern.

Na, sagen Sie dann, während Sie sich zurücklehnen, dann schießen sie mal los.

Blitzfeuererregung (für Elektrizität
Dörrleiche (Mumie)
Entgliederer (Anatom)
Erzvater (Papst)
Gottestum (Religion)
Jungfernzwinger (Kloster)
Kirchentisch (Altar)
klägeln (querulieren)
Krautbeschreiber (Botaniker)
Leuthold (Patriot)
Lotterbett (Sofa)
Lusthöhle (Grotte)
Lustkind (Amor)
Meuchelpuffer (Pistole)
Schalksernst (Ironie)
Scheidekunst (Chemie)
Spitzgebäude (Pyramide)
Spottnachbildung (Parodie)
Tageleuchter (Fenster)
Weiberhof (Harem)
Zeugemutter (Natur)


Ach, sagen Sie dann milde lächelnd, wie amüsant. Was für ein Wirrkopf.

Jaha, schmunzle ich dann schalkhaft, aber warten Sie erst einmal ab, welche seiner Ersatzworte es tatsächlich in die deutsche Sprache geschafft haben!

Ableitung (Derivation)
Abstand (Distanz)
Angelpunkt (Pol)
Anschrift (Adresse)
Augenblick (Moment)
Ausflug (Exkursion)
Beifügung (Apposition)
Beistrich (Komma)
Besprechung (Rezension)
Blutzeuge (Märtyrer)
Bücherei (Bibliothek)
Emporkömmling (Parvenü)
Farbgebung (Kolorit)
Freistaat (Republik)
Gesichtskreis (Horizont, Panorama)
Glaubensbekenntnis (Credo)
Gotteshaus (Tempel)
Grundstein (Fundament)
Kerbtier (Insekt)
Kreislauf (Zirkulation)
Leidenschaft (Passion)
Letzter Wille (Testament)
Mundart (Dialekt)
Nachruf (Nekrolog)
Rechtschreibung (Orthographie)
Sinngedicht (Epigramm)
Sterblichkeit (Mortalität)
Verfasser (Autor)
Vollmacht (Plenipotenz)
Wahlspruch (Devise)
Weltall (Universum)


Oha, oha, äußern Sie sich nun beeindruckt, das sei ja eine ganze Menge. Das hätten Sie nicht von einem kleinen, unbekannten Poesiewirrkopf erwartet.

Ja, könnse mal sehen antworte ich zufrieden.

Was das denn nun mit Tante Lieschen zu tun hätte, wollen Sie noch wissen.

[...]

Ja, nun, eigentlich nichts. Aber ich musste ja einen Grund suchen, das Thema zu behandeln, werde ich ausweichend antworten und dann schnell das Thema wechseln.


Morgen: Joachim Heinrich Campe :ugly:

Liebe für alle

Ich war heute morgen vor der Arbeit beim Hausarzt zum Blutabnehmen. Nun ist mein Hausarzt ca. 80 Jahre alt und pflegt aufgrund dessen noch die gute alte Tradition der Hausbesuche, sprich, er ist erst ab 10 Uhr da.

Nu' wollte ich aber möglichst früh da hin, damit ich dat Krams noch vor Dienstbeginn erledigt haben konnte. Als ich vorgestern diesen Wunsch äußerte, klang die Sprechstundenhilfe am Telefon nicht übermäßig begeistert von meinem Ansinnen. Als ich heute hinkam wußte ich bald auch, warum.

Weil sie im Blutabnehmen offensichtlich nicht so geübt war und nun befürchtete, ein Blutbad anzurichten, das in diversen Klagen, lauten Worten und dem Niederbrennen unserer schö ... schön übersichtlichen Stadt enden würde. Sie meinte sogar, sie habe gestern Abend vor dem Einschlafen noch an mich gedacht und befürchtet, daß ich schwierige Venen hätte.

Äh, nein. Ich habe tolle Venen. Die braucht ein Weißkittel nur ansehen und schon fragen sie, wieviele Liter es denn sein dürfen. In Krankenhäusern werden nach einem Blick auf meine Armbeuge auch immer sofort die Schwesternschülerinnen angeschleppt, damit sie an mir üben können.

Infolgedessen ging die Abzapfung wunderbar problemlos über die Bühne, was die Arzthelferin vor Erleichterung fast in eine Ohnmacht versinken ließ. Rührend.

Und die Moral von der Geschicht': Die eine hat schöne Haare, die andere hat schöne Venen, und man braucht nur die richtige Zielgruppe, die sich darüber freut. So.

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Die Tastatur-Liebesgeschichte

Pursi, nu isses zu spät.

Nachdem die Einsendungen doch noch trudelten verkünde ich stolz den Gewinner: Unseren Azubi!

Möge er mit der Tastatur glücklich werden.

Ich verhandle dann jetzt mal mit ihm, ob ich die Geschichte hier veröffentlichen darf, wenn schon nicht seinen Namen.

Montag, 1. Dezember 2008

Ich sollte, ich könnte, ich würde dann mal ...

... die Blogliste aktualisieren. Da stimmt ja kaum noch was.


Was ich aber eigentlich andenken wollte, sind Katzenkalender.
Jewohl.

Seit einigermaßen bekannt ist, daß ich Katzen nicht unzugeneigt bin, bekomme ich gerne Dinge, die mit Katzen verziert sind. Stellmichhins, Vasen, Tassen, Regenschirme, Ringhalter (WTF?) und eben auch Katzenkalender. Den Höhepunkt erreichte dies vor drei Jahren, als ich 7 Kalender zu Weihnachten bekam.

Ich äußerte also in meiner dezenten, zurückhaltenden Art, daß ich Katzenkalender zwar entzückend fände, aber nicht in dieser Menge, kthxbai.

Von da an musste ich mir die Kalender selbst kaufen. Kein Schwein schenkte mir mehr einen, selbst meine Mutter stieg auf Irland um.

Irland hängt übrigens an meiner Badezimmertür in der Agentur. Sehr schick.

Die Moral von der Geschichte: erzähl nur noch der Hälfte der Leute, daß Du XY nicht mehr haben willst. Sonst stehst Du ganz ohne da. :weise:

Sonntag, 30. November 2008

Gruppenzwang is echt a bitch

Aber 's bringt ja nix, 's muss ja sein. :-p

10 Dinge, auf die du dich immer wieder aufs Neue freust:


  1. Treffen mit Freunden

  2. Wochenende

  3. Katzen

  4. Agentur

  5. Päckles bekommen

  6. SMS von meiner Packstation *teehee*

  7. Kino

  8. Feierabend

  9. ein neues Projekt anzufangen

  10. ein altes Projekt abzuschließen




9 Dinge, ohne du die nicht leben könntest:


  1. Katzen

  2. Freunde

  3. Familie

  4. Nahrung

  5. Luft

  6. Bücher

  7. tegut

  8. dm

  9. Internet



8 Dinge, die dich ärgern:

  1. Idioten im Straßenverkehr

  2. Suppenschüsselhorizonte

  3. Katzen, die auf meinem Essen sitzen

  4. mangelhafter Kommunikationsfluss

  5. Leute, die erst gackern und dann nicht legen

  6. Wohnmobile, die im Innenstadtbereich parken

  7. Wenn mir Sachen ständig herunterfallen *klönk*

  8. meine Vergesslichkeit




7 45 Serien/Filme, die du immer wieder sehen könntest:

(Scheiß auf Symmetrie, das ist wichtig" *murmelmurmel*)

  1. CSI/CSI:NY

  2. NCIS

  3. Simpsons

  4. MASH

  5. Pitch Black

  6. Noises Off

  7. I, Robot

  8. Love, actually

  9. Galaxy Quest

  10. Black Hawk down

  11. Rat Race

  12. Down with Love

  13. Der Hofnarr

  14. Freaky Friday

  15. 7 Zwerge

  16. Die rote Laterne

  17. Finding Nemo

  18. Die Verurteilten

  19. Groundhog day

  20. My big fat greek wedding

  21. Babylon 5

  22. Kingdom of Heaven

  23. Das große Krabbeln

  24. Bernd das Brot

  25. The Abyss

  26. Dogma

  27. Eine zauberhafte Nanny

  28. Aliens (Alien II)

  29. Keeping Mom

  30. Die Teufelin

  31. Lady in the water

  32. Ice Age

  33. Hot Fuzz

  34. Mulan

  35. Remo

  36. Overboard

  37. Spaceballs

  38. Mission to Mars

  39. Terminator

  40. Monster AG

  41. Fluch der Karibik Teil 1

  42. Loriot Komplettbox

  43. Hör mal wer da hämmert

  44. Während Du schliefst

  45. The Rock



6 Dinge, die du (fast) jeden Tag tust:

  1. Aufstehen

  2. Katzen füttern

  3. Am Computer hocken

  4. denken

  5. rumkrutschen

  6. lesen



5 Lebensmittel, ohne die du nicht leben könntest:

  1. Brot

  2. (Rohmilch-)Käse

  3. Himbeeren

  4. Mango

  5. Kokosöl




4 Dinge, die du täglich anfasst


  1. Katzen

  2. Kochkrams

  3. Computer

  4. Bücher



3 Dinge, die deine Laune fast immer verbessern:

  1. Katzen

  2. DVDs

  3. Süßkrams



2 deiner momentanen Lieblingslieder:

  1. „This is the Life“ Amy MacDonald

  2. „O Holy Night“ Point of Grace



1 Wort/Satz, das/den du in letzter Zeit häufig verwendest:

  1. Hajanun

Samstag, 29. November 2008

Silly Cats




Awwwwwwwwwwwwww!

Montag, 24. November 2008

Aua, Autsch, AUAUAU!

Die Verletzung – eine Quelle des Schmerzes, des mitmenschlichen Mitleids, Konsument von Pflastern, desinfizierender Waschlösung und Herkunft von Legenden.

Aber ohne gute Geschichte ist die beste Verletzung nix.

Ich beispielsweise habe grade ein ganz böses Autschibuhbuh am linken Zeigefinger. Sieht richtig fies aus. Gefährlich. Will-Smith-gegen-Außerirdische-gefährlich. Da stinken selbst meine Narben feliner Herkunft gegen ab.

Jetzt noch eine gute Geschichte dazu und ich könnte mindestens wenn nicht noch länger im Mitleid meiner Mitmenschen baden. Vielleicht sprängen sogar noch ein paar Mitleidsgeschenke dabei heraus.

Aber habe ich eine gute Geschichte? Nein.

Denn „Ich habe mich unter der Dusche am Verschluss meiner Tube mit Haarspülung geschnitten, als ich die letzten Reste herausquetschen wollte.“ ist keine gute Geschichte.

Mist. [/bernd]

Donnerstag, 20. November 2008

The History of Lolcats



Awwwwwwwwwwww.

Leutä!

Zwei Einsendungen bis jetzt! Das könnt ihr doch besser! Ich kann so nicht Nikolausen!