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Freitag, 4. März 2011

Anonymität im Internet

Mir wurde gerade klar, wie einfach es für mich sein könnte, völlig anonym durchs Internet zu streifen, unerkannt in Foren und Facebook herumzulungern, ohne Gefahr, erkannt zu werden.

Ich müsste mir nur einfach einen Hunde-Avatar zulegen. Ta-Dah!

Donnerstag, 5. August 2010

Schmerz, Komma, vergangener

Danke für die Genesungswünsche (und Natira, nochmal vielen Dank für den Blogaward! Ich werde ihn baldbaldbald würdigen! :-D), mittlerweile geht es wieder. Ich pingele zwar immer herum, wenn ich zusätzlich zu meiner täglichen Müslischale Drogen noch Irgendwas Anderes® schlucken soll, aber manchmal hilft es halt doch.

Es ist aber auch immer die selbe Stelle, links, zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule. Meinem Rücken geht es prima, aber diese Stelle, diese eine, diese "§$%&#* Stelle!
Normalerweise stöhne, ächze und leide ich so eine bis knapp zwei Wochen herum, bis es langsam von selbst besser wird, aber da hatte ich dieses Mal irgendwie nicht den Nerv für. Also schluckte ich am Abend eine Tablette eines entzündungshemmenden Analgetikums, das ich vor längerer Zeit mal wegen einer anderen Sache* verschrieben bekam.

Ich bin eben doch die Tochter meiner Mutter. Ein Kapitalverbrechen des gesunden Menschenverstandes, ein Medikament zu nehmen, das einem aufgrund einer anderen Indikation verschrieben wurde. Ich weiß. Ich weiß.

Aber wenn es doch half!

Schon am nächsten Morgen war ich fast schmerzfrei. Also nahm ich noch eine Tablette nach dem Frühstück und springe seitdem wie ein junges Zicklein durch grüne Wiesen, ein fröhliches Liedlein von Spektakulatius auf den Lippen, Mensch und Tier ein Wohlgefallen.

... gut, eigentlich latsche ich noch genauso durch die Botanik wie vorher, aber das zumindest schmerzfrei.

So, und jetzt muss ich irgendeine Medizinseite im Internet auftun, bei der ich Blutwerte eingeben kann und die mir dann erklärt, was die bedeuten. Nach fast auf den Tag genau drei Monaten hat es die Uniklinik nämlich endlich geschafft, mir meine Ergebnisse mitzuteilen.

_ _ _ _ _
*
Doc: „Wir können nix finden.“
FrauKatz: „Aber da ist doch was!“
Doc: „Aber wenn wir doch nix finden.“
FrauKatz: „Ist das jetzt gut oder schlecht?“
Doc: „Tja. Hier sind jedenfalls Tabletten. Schüss“

Montag, 12. Juli 2010

FrauKatz und die Hitze

Ich freue mich für alle Menschen, die jetzt endlich nicht mehr frieren müssen. Echt.

Ich persönlich allerdings komme mit Hitze, noch dazu schwüler Hitze, nicht so gut zurecht. Wärme ist wunderbar, blauer Himmel, Sonne, hach!
Aber Hitze ... da fangen meine Hirnfunktionen automatisch an runterzuregeln.

Zwei Beispiele alleine von heute:

Am mittelfrühspäten Nachmittag fallen drei, vier Tropfen. Ich hole den Wäscheständer rein, auf dem die seit gestern Abend trockene Wäsche hängt.
Drinnen ist er dann permanent im Weg und ärgert mich, aber es geht ja nicht anders, ich muss doch warten, bis der Regen aufhört, damit ich den Ständer wieder rausstellen kann.

Es hat auch nur Stunden Minuten gedauert bis mir die Idee kam, doch einfach die Wäsche runterzunehmen, den Ständer zusammenzuklappen und dort zu verstauen, wo er hingehört.

Dann habe ich zwei Stunden herumgerätselt, wie man bloß diese Kopfhörer korrekt aufsetzt. Die Ohrnubsis wurden nämlich von den Hinterohrklammern auf einer Ebene überdacht. Das ging irgendwie gar nicht.

Ich pfriemelte verzweifelt dran herum und stand so *zeig* kurz davor, im Grünen um Rat zu fragen, da bemerkte ich schließlich doch noch, dass sich die Ohrnubsis drehen lassen.
War ja auch ein völlig abwegiger Gedanke, ne?



Bis morgen, wenn ich wahrscheinlich vergesse, die entsprechende Steckdose einzuschalten und verzweifelt um Hilfe rufe, weil mein PC nicht mehr funktioniert.
So ohne Strom.

Mittwoch, 19. Mai 2010

Gary

Ich denke, ich werde Gary mal hier etablieren. Ich kann euch diesen wichtigen Teil meines Lebens schließlich nicht vorenthalten, das geht nicht. Zwar habe ich ihn über die Jahre hinweg immer mal so im Vorbeigehen erwähnt, aber das wird seiner schieren Großartigkeit nicht gerecht.

Gary heißt auch eigentlich gar nicht Gary. Aber ich nenne ihn so, weil sein echter Name schrecklich ist und Gary viel besser zu ihm passt. Er sieht nämlich ein bisschen aus wie Gary Sinise. Und wie dieser Typ aus Pretender, Jarod.

Hachja.

Gary ist unser IT-Mensch. Nachdem selbst mein einer Kollege es nicht hinbekommt, sich täglich so viele Viren einzufangen, dass sich für unsere Agentur ein eigener IT-Mensch rentieren würde, ist Gary ein Externer, der vorbeikommt, wenn er gebraucht wird.

Das ist schade, weil ich ihn deswegen nämlich nur selten sehe. Die Chancen, dass ich ihn sehe, respektive, dass er mich auch sieht, steigen aber exorbitant an, wenn ich an diesem Tag den Bad-Hair-Day des Jahrhunderts, mich großflächig bekleckert oder Augenringe bis zum Knie habe. Schnupfennase und Schlunzklamotten sind auch ein guter Köder. Oder eine Großpackung Klopapier in der Hand.

Eine der typischen Begegnungen habe ich vor einiger Zeit mal festgehalten; Gary sollte vorbeikommen und den Agenturserver-Remote-Zugriff auf meinem neuen Rechner einrichten.

Viel Vergnügen.

Heute morgen ziehe ich meinem neuen Rechner also alle Strippen, wickle ihn liebevoll in eine Fleecedecke, damit er draußen bei den Temperaturen nicht friert, und stopfe ihn in eine große Tragetasche. Dann geht's runter, ab ins Auto, hurra zur Arbeit.

Einen Parkplatz bekomme ich natürlich nicht in der Nähe, neeeeiiiiin, das wäre ja zu einfach. Ich parke notgedrungen hinter dem Gebüsch jenseits der Kuhweide links neben der Schule über den großen Fluss hinter der Sahel-Zone, also GanzWeitWeg™ und schleppe meinen scheißschweren Rechner über Stock und Stein und Hauptverkehrsstraßen.

In der Agentur angekommen (natürlich ist mein Büro ganz oben direkt unterm Dach) schleppe ich mich mit dem Rechner sämtliche Treppen (+ eine Wendeltreppe) hoch. Puh!
Dort angekommen gibt es erst mal Tee, das brauche ich jetzt.

Dann möchte ich den PC aufstellen und anschließen, der ist ja schließlich nicht nur zum Schpass hier. Auf dem Schreibtisch vor meinem steht ein Monitor, in unserem Hardwaresammelbecken gibt es viele Mäuse und Tastaturen. Ich war der Meinung, das sollte reichen, und habe deswegen nur den nackten Rechner ohne irgendwelches Gedöns mitgenommen.

Ich stelle ihn auf und stelle fest: Oh. Wenigstens das Stromkabel hätte ich vielleicht ...?

Mist! Wildes Herumgewühle im Hardwaregrab. Nach gefühlten 5 Trillionen seltsamer Kabel fällt mir ein Stromkabel in die Hände. Erleichterung macht sich breit.

Ich schließe den PC mit dem Stromkabel an und stöpsele auch gleich noch das Monitorkabel ein. Dabei fällt mir auf, dass der Monitor nur ein Kabel hinten raushängen hat. Haben Monitore nicht eigentlich zwei, eines für den PC, eines ... für ... den ... Strom?

Haben sie. Normalerweise. Hat der aber nicht.

Suuuuper! Der Monitor steht da rum, damit er im Falle eines Falles benutzt werden kann, und dann hat irgendein Gehirnakrobat ihn quasi kastriert? Das Stromkabel gezogen? Warum? WARUM?

Ich wende mich dem Hardwaregrab zu. In Gedanken erwäge ich schon räuberische Übergriffe auf den Rechner meines Kollegen F., der heute den ganzen Tag außer Haus zu tun hat. Ich könnte der Kollegin R., die F. gegenüber sitzt, ein süßes Teilchen in die Ecke werfen, dann ist sie beschäftigt und ich könnte F.'s Rechner unbemerkt ausschlachten.

Das Hardwaregrab bietet dann auch kein Stromkabel mehr, doch mir ist noch eine Idee gekommen. In diesem Rollcontainer unter dem zweiten Schreibtisch, da wird doch auch gerne mal technisches Zeugs untergebracht, das man eventuell irgendwann mal brauchen könnte.

Schubladen durchwühlt. Stromkabel gefunden! Ich stehe in einem hellen Lichtstrahl, Engelschöre erklingen und kleine, dicke, rosige Cherubim umschwirren mich. Halleluja!

Ich schließe den Monitor an. Er funktioniert. Ich hatte schon meine Zweifel.

Dann die Maus. Die Mäuse im Hardwareschränkchen sind noch alles olle PS/2-Dinger. Ich leihe mir die Maus vom Reiselaptop, der wird momentan ohnehin nicht gebraucht.

Nun fehlt nur noch die Tastatur. Die Tastaturen im Hardwaregrab sind alle noch, wir können es fast erahnen, ja. Alles, nur kein USB. Wie alt ist dieser §$%&#* hier eigentlich? Planen wir ein Computerzubehörmuseum, von dem ich nichts weiß?

Ich kaue zur Beruhigung auf einem Kabel mit seltsamen Anschlüssen herum.

Tastatur. Ich brauche eine Tastatur. Hm. Schneller Blick nach links, schneller Blick nach rechts. Chef ist nicht da. Ein paar schnelle Schritte, dann bin ich auch schon an seinem Platz. Er wird sie schon nicht gleich brauchen, seine USB-Tastatur.

*yoink*

Tastatur wird eingestöpselt. Maus wird eingestöpselt. PC wird gestartet. Nach unerträglich langen, bangen Minuten des Wartens – ja! Das ist mein Desktop!

Funktioniert alles? Ich teste. Die Maus spinnt herum, liegt wahrscheinlich an der Hochglanzoberfäche des Schreibtischs. Glücklicherweise habe ich noch ein völlig abgeranztes Whiskas©-Mousepad herumliegen. Uff.

Tastatur geht.

Jetzt noch die Auflösung angepasst, dann ist alles fertig. Besonders ich.



Meine Herren! Das mache ich aber so bald nicht wieder. Kannste vergess! Kannste fei voll vergess!


Es hat sich aber gelohnt. Gary war vom blauen LED-Blitzen meines Rechners angemessen beeindruckt und konnte den Zugang zügig einrichten. Das hat zwar seinen Aufenthalt in meiner Nähe zeitlich etwas limitiert, aber wenigstens hält er mich jetzt wahrscheinlich für kompetent.

Dienstag, 20. April 2010

Fool me once ...

Eine der ersten und eindrücklichsten Erfahrungen als Katzenbesitzer ist mit folgender Erkenntnis verknüpft: wasche nie, NIE, niemals, (nie! hörst Du?), Deine eigene Wäsche mit der Katzenwäsche. Wasche alle Handtücher, Kuscheldecken und sonstige Katzendinge immer separat.

Immer.

Neulich hatte ich wirklich wenig 60°C-Wäsche. Meine normale Oberbekleidung würde ich natürlich niemals mit der Katzenfleecedecke vom Drucker waschen; diese Lektion habe ich gelernt. Aber, so dachte ich mir, vielleicht ist das alles ja gar nicht so wild und die paar Socken und Unterwäsche ... vielleicht geht's ja doch.

Nein. Tut es nicht.

Erst recht nicht im Frühling, wenn die Katzen die Kuschelfleecedecke dank saisonalem Haarwechsel wochenlang geradezu mit Haaren paniert haben.

Donnerstag, 8. April 2010

Schoßgeschichten

Ich lege ganz gerne mal die Füße hoch, wenn ich am Schreibtisch sitze. Diese Körperhaltung bewirkt einen nahezu unwiderstehlichen 90°-Winkel von Bein-Schoß-Bauch.

Sobald ich also die Füße elegant auf die Schreibtischplatte schwinge kann ich die Sekunden zählen, bis es in verschiedenen Ecken von KatzLand *wumps* macht und meine Untertanen schnellstmöglich angerannt kommen, um sich auf meinem Schoß niederzulassen.

Heute war das Flüff die Schnellste. Sie steht auf dem Schreibtisch und blickt mich erwartungsfroh an. Ich blicke zurück, dann bemerke ich, dass meine Strickjacke auf dem Schoß ungebührliche Falten wirft. Das geht natürlich nicht!

Die Falten werden geglättet, das Flüff ist zufrieden und macht es sich, nach ausführlichem Treteln, bequem.

Da liegt sie jetzt und schnurrt im Takt mit dem Tastaturklappern. Flauschehäufchen. Mit Öhrchen. Ich bin hingerissen.

Dienstag, 6. April 2010

Die Dialektik von Google und Sympathie

Neuerdings steht beim Google Reader das Folgende unter dem letzten Feed einer Kategorie:

Sie verfügen über keine weiteren Artikel.
Warten Sie! Es sind empfohlene Artikel vorhanden, die darauf warten, von Ihnen gelesen zu werden. Hurra!
Meine Empfehlungen anzeigen


Darf man eine fiese Datenkrake eigentlich sympathisch finden, weil sie einen zum Lachen bringt?

Damit sollten sich die Sozialethiker mal beschäftigen. Jaja.

Sonntag, 4. April 2010

Ich starte eine Aktion

Jawohl, eine Aktion! „Aktion gegen Babysprech im Internet“

„Ich habe da ja eine Hebi, die ...“
Ja, was denn nun? Hebebühne? Hebamme? Heparin-induzierte Thrombozytopenie? WAS DENN?

„Mein Sohn war ja auch bei der Kommu ...“
Was? Kommunistischen Partei? Kommunion? Kommunalwahl? Kommune 1?

„Jaja, Thera wäre da wichtig ...“
Ein Thera-band? Therapie? Terrasse? The Raven? WASN NUN?

„Das ist doch suppi ...“
Suppe mit Waldpilzen? Super? Super Plus für 1,44€? Supination?

Fitti. Kindi. Schwiegis. Schocki. Der Wahnsinn muss ein Ende haben!

Ich weiß noch nicht, wie und wo und was, aber ... irgendwas tue ich!

Mittwoch, 24. März 2010

Picspam

Picspam bezeichnet das Phänomen, wenn in Forenbeiträgen oder Blogpostings wenig Text und viel Bild vorkommt.

Einige Blogs machen das recht häufig. So auch ein Blog, das ich im Feedreader habe. Ich habe hin und wieder schon überlegt, das Blog aus dem Reader rauszuwerfen, denn die regelmäßige Flut sinnloser Bilder nervte mich.

Ja, da hat einer ein Auto mit falschen Diamanten beklebt. Da genügen aber drei, vier Bilder, und dann hat man das zur Genüge bestaunt. Aber nein, es müssen mindestens 50 Ansichten gezeigt werden, die sich oft nur durch einen variierten Fotographiewinkel von 1° unterscheiden. Ein 50-faches Déja vu quasi. Ermüdend.

Oder die regelmäßig wiederkehrenden Masturbations-Bildstrecken, auf denen mit mehr oder minder hanebüchenen Vorgaben („World's most sexy Cheerleaders“, „Girls who wear something blue“, Girls who ... who cares? Boobies!“) lauter junge Damen ihre biologischen Begabungen in die Kamera halten. Sowas ist immer so ein bisschen ein Hinweis darauf, dass der Blogbetreiber männlich ist.

Wie gesagt, es wurde ermüdend und nur wegen der zwischendrin geposteten netten und lustigen Bilder diese Scrolltortur immer wieder zu erleiden ... ich war unschlüssig.

Doch jetzt bin ich völlig versöhnt. Heute gab es eine wunderbare Bildstrecke. 100 Bilder von Katzen, die in irgendwas drinliegen. Hach! Tho thüth!

Geht doch!

Dienstag, 23. März 2010

Was sollen denn die Nachbarn denken!

Ich las die letzten Tage ein wenig im Internet. Es gibt da ein Forum, das hat ein ganzes „Ich bin genervt, weil ...“-Unterforum, und wenn meine Klatschblogs gerade langweilig sind (will ich wirklich das zwölftrillionste Bild von Angelina Jolie mit ihren zwölftrillionen Kindern sehen?) lese ich zur Entspannung eben gerne Nerv-Threads. Man fühlt sich aufgrund des „Ohhjaaa, das kenne ich!“-Effekts mit der Menschheit gleichsam als Familie verbunden. Ähnlich ist es heutzutage nur noch, wenn man von entgegenkommenden Autos per Aufblenden auf eine Geschwindigkeitskontrolle weiter vorne aufmerksam gemacht wird. Da ist der Mensch noch Sozialwesen.

Nun häuften sich sich in diesem Unterforum ein wenig die Beschwerden über Nachbarn. Was da so beschrieben wurde ließ in mir den Wunsch hochsteigen, dem Knallfrosch unter mir einen tegut-Geschenkkorb vor die Tür zu stellen und sie liebevoll abzuknutschen.

Ich fragte mich aber auch, ob ich nicht ebenfalls eventuell als manchmal laut wahrgenommen werden könnte. Dass ein *RUMMS* durchs Haus geht, wenn der Kater mal wieder von der obersten Kratzbaumebene auf den Boden hüpfen muss, das weiß ich schon. Macht er allerdings kaum noch. Man wird halt doch älter und das Bett als Landeplatz ist weicher.

Ich erinnerte mich aber auch daran, dass ich öfter mal gefragt werde, ob ich im Urlaub gewesen sei. Nein, sage ich dann verwundert. Ach, meint daraufhin die Nachbarin zur Linken, weil man mich gar nicht hören würde.

Das hört man natürlich gerne.

Wir aus KatzLand sind natürlich auch ein sehr ruhiger Haushalt. Morgens zum Aufwachen ein wenig Radio, dann geht das eine Drittel der Bevölkerung arbeiten, während die beiden anderen Drittel schlafen. Abends gibt es ein wenig Äktschn, aber wenn das arbeitende Drittel, moi, mal Musik hört, oder DVDs anguckt, dann tut es das fast immer mit Kopfhörern.

Und warum?

Wegen Morrowind!

Denn als ich anfing, Morrowind zu spielen, hatte ich noch ganz normal die Lautsprecher des PCs an. Es war Sommer und die Balkontür stand offen. Laue Lüftlein, Vögeleingezwitscher. Ich hatte grade angefangen, Morrowind zu spielen, und hatte keine Ahnung von gar nichts. Schon bald geriet ich in den ersten Kampf, ich glaube, es war mit einem Ork. Was ja an und für sich schon mal aufregend genug wäre.

Aber nee. Bei jedem Treffer musste meine Spielfigur auch noch ... stöhnen.
Ich weiß jetzt ja nicht, ob die Sprecherin ansonsten Pornos synchronisiert, auf jeden Fall klang das Stöhnen nicht nach „Aua, hat dieser verdammte Ork mir doch glatt wieder seinen Speer in die Rippen gerammt!“ sondern eher nach „Ja! JA! Her mit Deinem mächtigen Speer!“



Seitdem habe ich grundsätzlich die Kopfhörer angeschlossen. Was sollen denn sonst die Nachbarn denken?

Freitag, 19. März 2010

Frühling ist ...

... wenn die ganzen Inaktivitätswarnungen von GMX bei mir eintrudeln.

Mittwoch, 17. März 2010

Haarige Sache

Eigentlich ist ja immer noch Pause, deswegen die verstärkten Tüddelkramseinträge von eher geringer Relevanz.

Im Moment habe ich Haarprobleme. Erstens die der Katzen, weil die haaren wie blöde, zweitens eigene. Der detaillierte Sachverhalt ist natürlich um einiges komplizierter, aber um der Einfachheit willen sagen wir einfach mal, dass ich grade meinen Pony rauswachsen lasse.

Der hat jetzt genau die richtige Länge erreicht, in der er mir so richtig auf die Nerven geht. Noch zu kurz, um mit den anderen Haaren geflochten zu werden, aber schon zu lang, um noch irgendwie ordentlich auszusehen. Und so lockt und kringelt er sich überall da, wo er nicht soll und ich sehe aus wie ein explodierter Heuballen.

GNARGH!

Dienstag, 16. März 2010

iTunes

Dank der Generosität des Apple-Supports darf ich mir nach meiner Erfahrung mit gegrillter CPU ausnahmsweise nochmal alle Titel, die ich im iTunes-Store gekauft habe, herunterladen.

725.



Das kann jetzt eine Weile dauern.

Samstag, 13. März 2010

Predators

Uiiiiii ...

Eine meiner zahlreichen großen Lieben meines Lebens, Batzman von den Fünf Filmfreunden, hat einen kurzen Beitrag über den demnächst erscheinenden Film „Predators“ geschrieben.

Huiuiuiui.

Für solche Filme bin ich ja immer zu haben. Männerfilme? Bah, Humbug! Selbst dem doch recht ... extremunanspruchsvollen Alien vs Predator konnte ich noch was abgewinnen. Ich stehe eben auf Labyrinthe, Höhlen, Dunkelheit und „oh, guckmal, eine gaaanz fremde Kultur muss das gebaut haben“. Hachja.

Auf der offiziellen Seite, http://www.predators-movie.com/, gibt's eine nette Sneak Peek zu sehen. Was soll ich sagen, sieht gut aus. Mich stört Adrien Brody auch nicht sonderlich, im Gegenteil, er sieht im Film so ein bisschen aus wie Bear Grylls. Das kann meinen Enthusiasmus nur noch anfachen, ne?

Schick. Schickschick.

Muss mehr ins Kino gehen.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Pause

Ihr Lieben,

hier ist erst mal Pause. Ein paar Wochen vielleicht, kommt drauf an. Ich muss mal gucken.

Nix Wildes, einfach nur Stress, Hektik und Pandämonium.

Möglicherweise gibt es zwischendrin den einen oder anderen No-Brainer wie ein lustiges Video oder Zitat. Kommt drauf an. Ich muss mal gucken.



Nur, damit ihr Bescheid wisst, ne? :-D

Mittwoch, 10. Februar 2010

Der Mittwoch, der ein Montag war

Heute war ein wirklich stressiger, blöder, fieser, hinterhältiger, dreckiger kleiner Tag.

Bah!

Und dann lässt sich Dawn Meehan auch noch scheiden.

Meh. :-(

Manche Tage müssen wohl sein, damit einem der Rest des Lebens wie ein Ponyhuf(sic) erscheint.

Dienstag, 9. Februar 2010

Spaß mit der Telekom

Ich bin seit Jahr und Tag Kunde der Telekom. Die Pakete wechselten, der Dienstleister blieb und bis heute habe ich, ganz ehrlich, auch nichts erlebt, was mich von meiner Meinung, dass ich es auch viel schlechter hätte treffen können, abbringen könnte. Ich habe zu oft im Bekannten- und Freundeskreis erlebt, wie der Provider (sei es jetzt Telefon oder Internet oder eine dieser suspekten Mischformen) gewechselt wurde und es fortan nur noch Ärger gab. Neenee.

Nun habe ich letzten Sonntag meinen Schreibtisch repariert. Jaaaaa! Ich! Jawohl! Repariert! Den Schreibtisch!

Der ist ein Uralt-und-wackelig-aber-schön-groß-Modell von IKEA und hat zwei große Schubladen. Die links ist für Krams (und BOAH, geht da ZEUG rein! *liebe*), bei der rechten lässt sich die Vorderseite runterklappen und die hintere Schubladenwand ist niedriger (für wegen die Kabel, ne?), die ist demnach perfekt für Tastatur und Maus.

Nun ließ sich diese rechte Schublade aber nicht mehr ordentlich ausziehen. Schon länger. Ein wenig gestört hat es mich schon, aber ich hatte immer wichtigere Dinge zu tun und irgendwie ging es ja. Lag die Tastatur dann halt bei Gebrauch halb auf der Kante, halb auf meinem Schoß. Mei.

Nun war aber am letzten Sonntag der richtige Zeitpunkt offensichtlich gekommen und ich packte meinen Schraubenzieher (Jahaaa. Habe ich. UND einen HAMMER! *profi*), um dem Mißstand auf die Spur zu kommen.

(Mittlerweile fragen sich wahrscheinlich einige Leser, was meine Schreibtischschublade jetzt genau mit der Telekom zu tun hat. Gemach, gemach. Kommt noch.)

Ich pröddelte herum, werkelte, guckte, zog ein paar Schrauben energisch fest und irgendwie, ich kann es an keiner Einzelhandlung festmachen, funktionierte die Schublade dann wieder.

YAY!

Ich konnte die Schublade nun wieder wie früher ordentlich herausziehen und bemerkte darob zweierlei:


  • Oha, das ist da hinten ja ganz schön staubig. Da wische ich gleich mal ordentlich.

  • Oha, da steht ja noch mein uraltes 56k-Modem, das ich dereinst beim Umstieg auf DSL behielt, weil ... irgendwas mit Faxe verschicken?



Wie dem auch sei, berauscht von der erfolgreichen Schreibtischschubladenreparatur beschloss ich, dieses Modem jetzt nicht mehr zu brauchen und es in den Technik-Klappkorb im Keller umzusiedeln.

Also Modem abgestöpselt, 500 Meter Kabel aus dem Kabelgewirr unter meinem Schreibtisch (schon alleine deswegen muss der Schreibtisch so groß sein) geprokelt und eben auch den Stecker aus dem Splitter gezogen.

Zuerst sah ich aufgrund der doch recht verwirrenden und ungeklärten Kabelsituation nicht, welcher der Stecker nun zu meinem Telefon und welcher zu meinem Modem gehörte. Ich zog also den, der meiner Meinung nach zum Modem gehörte.

Der Test am Telefon ergab: kein Freizeichen mehr.

Oha, na gut. Anderen Stecker gezogen, ersten wieder eingesteckt.

Der Test am Telefon ergab: trotzdem kein Freizeichen.

Mieh?

Mittlerweile hatte ich alles entwirrt und festgestellt, dass ich das erste Mal tatsächlich den richtigen Stecker gezogen hatte. Und es war ja nun auch nicht so, als hätte ich in eine komplizierte Konfiguration eingegriffen. Ich hatte lediglich ein völlig unbenutztes Gerät abgezogen.

Trotzdem, auch weiße Plasikboxen können mal Gefühle haben, man weiß ja nie. Ich steckte den Modemstecker wieder neben den Telefonstecker.

Der Test am Telefon ergab: immer noch kein Freizeichen.

Ja super!

Modem und dazugehöriger Kabelsalat flogen in die Ecke. Ich stöpselte das alte Telefon, das aus Dekorationsgründen noch immer an der Wand hing, probeweise ein: kein Freizeichen.

Hmmmm. Es schien also zumindest nicht am Telefon zu liegen. Die Leitung vielleicht?

Per Handy mich selbst angerufen. Leitung tutete brav und gaukelte einem potenziellen Anrufer vor, dass bei mir das Telefon klingeln würde. Was es nicht tat.

Hmmmmmmmm.

Dann kommt mir ein schrecklicher Gedanke. Ich werde blaß, meine Knie zittern. Ich stürze an den Rechner und – nein, das Internet geht noch. Meine Güte. Das war knapp. Aus Erleichterung und zur Nervenberuhigung würden andere Leute jetzt einen Schnaps trinken.

Ich füttere die Katzen. Das hilft auch.

Gut. Solange ich noch Internet habe, ist die Lage eigentlich völlig tolerierbar. MutterKatz könnte zwar im Augenblick nicht von mir aus billig telefonieren und wird deswegen über kurz oder noch schneller einen Riesenterz veranstalten, aber im Moment geht es mir gut und ich habe alles was ich brauche. Feines Internet.

Ich gehe online und fülle eine Störungsmeldung aus, inklusive Beschreibung, was ich schon versucht hätte und was wie nicht funktioniert hat und warum es nicht am Telefon selbst liegen kann und dergleichen. Es ist Sonntag Nachmittag und ich erwarte nicht wirklich, dass zu diesem Zeitpunkt jemand arbeitet. Ist mir auch egal. Solange ich Internet habe, ist alles gut. Ich informiere MutterKatz noch per Handy über meine Telefonlosigkeit, dann genieße ich den Rest des Tages in telefonklingelloser Stille.

Montag am frühen Vormittag bekomme ich einen Anruf der Telekom. Eine nette Dame stellt mir ein paar Fragen und wir kommen zum Ergebnis, dass es wirklich die mittelgroße, weiße Plasikbox (die Dame nennt sie „Splitter“) sein muss, die kaputt ist. Ich würde dann einen neuen Splitter, natürlich kostenlos, zugeschickt bekommen, spätestens Mittwoch sei der da. Ich bin entzückt und vage hoffnungsfroh.

Ca. 30 Minuten später bekomme ich erneut einen Anruf der Telekom. Ein junger Mann ist am Telefon und meint, ich hätte eine Störungsmeldung aufgegeben und er müsse mir dazu ein paar Fragen stellen, um das Problem einzukreisen.

Äh ...

Ehrlich, wie ich bin, eröffne ich sofort, dass ich vom Kundenservice ja sehr begeistert sei, ich allerdings aber auch schon vor einer halben Stunde einen diesbezüglichen Anruf bekommen hätte und deswegen nun einen neuen Splitter zugeschickt bekäme.

Der junge Mann ist überrascht, nimmt das aber einfach mal so hin und meint, er würde dann auch überprüfen, dass wirklich ein Splitter zugeschickt werden würde. Ich bedankte mich artig und wir legten auf.

Ist das mal ein Service? Gut, die erste Dame hatte vermutlich vergessen, mein Ticket als erledigt zu flaggen (oder wie man da in Fachsprache zu sagt), aber so ganz allgemein sieht man doch, dass sich sofort jemand um diese Tickets kümmert.

Ich finde das toll.

Der versprochene Splitter kam dann sogar heute schon, einen Tag früher als angekündigt, und ich konnte ihn anschließen und das Telefon funktionierte wieder und das Internet funktionierte weiterhin und die große Kommunikationskrise von KatzLand konnte ad acta gelegt werden.

The End (Schnörkelschrift)

Montag, 8. Februar 2010

Es wird Frühling

Um das festzustellen brauche ich keinen meteorologischen Dienst, keine Bauernregeln und noch nicht einmal ein Thermometer.

Es genügt schlichterdings, die Katzen zu bürsten.

Sobald ich aus Herrn Pummelwurst ein halbes Wisent rausbürste, isses soweit: der Frühling holt sein blaues Band schon mal aus dem Wäscheschrank oder zieht es zumindest ernsthaft in Erwägung.

Wobei es entweder noch ein bisschen dauert, uns ein weiterer, kurzer Kälteeinbruch bevorsteht oder das Flüff allgemein etwas vorsichtiger mit ihren Klamotten (Mehdchen halt, ne?) ist: aus der Katz konnte ich heute nur ein halbes Meerschwein bürsten. Da kommt also wahrscheinlich noch was. *unk*

Mittwoch, 3. Februar 2010

Wahlen

Demnächst wird der neue Oberbürgermeister von Katzfurt gewählt. MutterKatz hat sich in FrauKatz' frühen Kindesjahren zwar von VaterKatz scheiden lassen, seine politische Ausrichtung aber behalten. Von daher wählte sie die jetzige Oberbürgermeisterin und folgt nun auch deren Empfehlung ihres Nachfolgers.

Dinge, die MutterKatz dabei beeindrucken:


  • Frau Oberbürgermeisterin läuft mit Herrn Vielleichtbaldoberbürgermeister von Haustür zu Haustür und stellt ihn vor.

  • Frau Oberbürgermeisterin war desderwegen bei MutterKatz in der Wohnung! Jawohl! Die Oberbürgermeisterin! In der Wohnung! Von MutterKatz!

  • Herr Vielleichtbaldoberbürgermeister hat vier Kinder.

  • Schon alleine deswegen müsse man ihn wählen.



Ja, vier Kinder zu haben, das ist für einen Mann schon eine beeindruckende Leistung. Gut, theoretisch könnte das ein Mann innerhalb einer Stunde hinbekommen. Wenn er auf einer einzige Frau besteht, die nicht zu Mehrlingsgeburten neigt, könnte es sogar vier, fünf Jahre dauern.

„Der hat vier Kinder gezeugt, den wähle ich!“

Nu. Realistisch betrachtet, so in Hinsicht auf die Dinge, die Politiker sonst so tun ... ist das gar nicht mal so ein abwegiges Argument.

Montag, 1. Februar 2010

Klar. DAS wollte ich wissen.

Manchmal habe ich kein Außenthermometer zur Hand, wüsste aber trotzdem gerne, wieviel Grad es draußen denn so hat. Damit ich noch nachdrücklicher frieren kann oder sowas. Dank Internet sollte das ja auch kein Problem sein, nicht wahr? Die ganze Welt ist vermessen und verwogen und wird dort präsentiert.

Ich gehe demzufolge auf eine der unzähligen Wetterseiten, gebe dort die Postleitzahl von Katzfurt ein und – bekomme das Wetter von Bad Katzungen angezeigt.

WTF?

Wisst ihr, wie weit das von Katzfurt weg ist? ICH weiß, wie weit das von Katzfurt weg ist! Ich bin mal jede Woche von Katzfurt nach Bad Katzungen gefahren. "§$%&#*-weit weg ist das von Katzfurt! Was will ich mit dem Wetter von Bad Katzungen, hä? Könnt ihr Helden mir das mal erklären?

Ich bin dann auf eine andere Seite gegangen. Die hatten das Wetter von Katzfurt. Allerdings ist mein Vertrauen in die Meteorologie nun nachhaltig gestört. Denn wer garantiert mir denn, dass das tatsächlich das Wetter von Katzfurt ist? Vielleicht verwenden die auch einfach die Daten von Bad Katzungen und schreiben, ganz raffiniert, als Ort aber Katzfurt hin?

Neenee. Nur Probleme hast du mit diesem Wetter. Erst friert die Papiertonne zu und jetzt wollen sie mir auch noch unbedingt das Wetter von Bad Katzungen aufdrängen.

Ich hab's schon schwer im Leben.